Hummeln - ProInsect

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Hummeln (Bombus terrestris)
Nutzen der Hummel
Hummeln gehören zu den ersten Frühlingsboten. Sie leisten eine äußerst wichtige Bestäubungsarbeit und sind damit wichtig für einen reichen Fruchtansatz. Hummeln haben die Fähigkeit den richtigen Zeitpunkt für die Bestäubung zu finden. Ihre Bestäubungleistung ist im Gegensatz zur Biene sehr hoch, da sie sogar bei kühlem Wetter bis minus 2 °C oder in den Abendstunden um 8 °C, dann wenn Bienen längst schlafen.
Die Ertragssteigerung bei Obst und Gemüse wie z. B. Tomaten liegt oft zwischen 10 und 15 Prozent. Hummeln sind mit den Bienen verwandt. In Deutschland gibt es ca. 30 Arten. Hummelstiche sind für Menschen ungefährlich.

Hummelschutz
Hummeln müssen besonders geschützt werden. Deshalb hier ein paar Tipps für den Erhalt und die Verbesserung des Lebensraums.
-Erhalt von Wildwiesen und Weihern zum Schutz der Hummeltrachtpflanzen-Anbau von Kleearten, oder anderen Futterpflanzen und Wiesenplanzen auf speziellenInsektenwiesen-Einsatz von biologischen, bienenungefährlichen Pflanzenschutzmitteln-Bau von künstlichen Hummelwohnungen z.B. ein umgestülpter Blumentopf oder ein Hummelkasten

Vermehrung
Im Frühling, in den Monaten März, April bis Mai bauen die Hummelköniginnen in Baumhöhlen, Mauselöchern oder ähnlichen einen Brutplatz. Es wird ein Vorrat an Pollen und Nektar angelegt. Die Königin legt dann 5-15 Eier in das Nest. Sie füttert die Larfen und 8 Tage nach ihrem Schlüpfen spinnen sich die Larven in einen Kokon. Nach weiteren 7-10 Tagen schlüpfen die jungen Hummeln.

 
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